Verjährung gegen Volkswagen wohl frühestens 2019!

Machen Sie Ihre Rechte auch noch 2019 gegen die Volkswagen AG oder den jeweiligen Hersteller geltend! Ansprüche gegen den Hersteller eines Dieselfahrzeugs, die auf dem Vorwurf der sittenwidrigen Schädigung oder des Betrugs beruhen, verjähren wohl drei Jahre, nachdem Sie als Fahrzeugkäufer über den Betrug informiert wurden. Dies war nach unserem Kenntnisstand frühestens 2016 der Fall, als Sie von Volkswagen, Audi, Seat, Skoda oder Porsche angeschrieben wurden und über das anstehende software-Update unterrichtet wurden. Soweit Ihr Fahrzeug von dem Skandal um den Motorentyps EA 189 betroffen ist, und soweit Sie (wie wohl alle Kunden) erst 2016 darüber informiert wurden, tritt Verjährung Ihrer Ansprüche nach unserer Meinung frühestens am 31. Dezember 2019 ein. Zwar könnte die Volkswagen AG versuchen zu argumentieren, dass der Skandal des Motors EA 189 bereits im Jahr 2015 der Öffentlichkeit bekanntgemacht wurde. Jedoch dürfte es maßgeblich auf den Zeitpunkt ankommen, in dem Sie konkret erfahren haben, dass Ihr Fahrzeug ebenfalls betroffen ist. Dies war wohl erst im Folgejahr, also 2016 der Fall. Die Verjährung tritt unseres Erachtens daher frühestens zum Ende dieses Jahres, also zum 31. Dezember 2019 ein. Sofern sie Ihr Fahrzeug erst 2016 oder später erworben haben, kann Verjährung gegen den Hersteller ohnehin noch nicht eingetreten sein.

Soweit die Betroffenheit Ihres Fahrzeugs vom Abgasskandal erst später bekannt wurde, insbesondere also bei Motoren, die aus einer anderen Baureihe stammen (etwa AUDI A6/A7 EURO6 3.0 Liter), können Ansprüche ohnehin auch 2019 und ggf. auch später noch geltend gemacht werden.

Insbesondere Ansprüche gegen die Hersteller Mercedes und Opel dürften ebenfalls erst später verjähren. Hier ist also die Geltendmachung Ihrer Ansprüche auch 2019 noch möglich.

Allerdings gilt: Es ist die Besonderheit jedes Einzelfalls zu prüfen – lassen Sie Ihren Fall also dringend anwaltlich klären, um keine Fristen zu versäumen!

Welche Fristen sind zu beachten bei Ansprüchen gegen den Hersteller?

Machen Sie Ihre Rechte noch vor Ablauf der Verjährungsfristen gegen die Volkswagen AG oder den jeweiligen Hersteller geltend! Ansprüche, die auf dem Vorwurf der sittenwidrigen Schädigung oder des Betrugs beruhen, verjähren wohl drei Jahre nach Bekanntwerden des Betrugs am Jahresende. Achtung! Jedenfalls soweit Ihr Fahrzeug von dem im September 2015 bekanntgewordenen Skandal des Motorentyps EA 189 betroffen ist, könnte die Volkswagen AG ab dem 1. Januar 2019 argumentieren, dass Ihre Ansprüche verjährt sind – machen Sie Ihre Ansprüche also unbedingt noch vor dem 31. Dezember 2018 geltend!

Soweit die Betroffenheit Ihres Fahrzeugs vom Abgasskandal erst später bekannt wurde, insbesondere also bei Motoren, die aus einer anderen Baureihe stammen, können auch im Nachgang noch Ansprüche geltend gemacht werden. Insbesondere Ansprüche gegen die Hersteller Mercedes und Opel verjähren also erst später. Allerdings gilt: Es ist die Besonderheit jedes Einzelfalls zu prüfen – lassen Sie Ihren Fall also dringend anwaltlich klären, um keine Fristen zu versäumen!


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Wir beraten Sie umfassend und vertreten Sie kompetent bei allen Rechtsfragen zum Abgasskandal, insbesondere von VW, Audi, Skoda, Seat, Porsche und Daimler. 0721 / 2 84 71


Welche Fristen sind zu beachten bei Ansprüchen gegen den Verkäufer?

Ansprüche aus Kaufvertrag verjähren grundsätzlich innerhalb von zwei Jahren ab Übergabe des Fahrzeugs; allerdings ist zu beachten, dass diese Frist bei Gebrauchtfahrzeugen unter Umständen verkürzt werden kann!

Wir prüfen, ob Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist und analysieren in unserer kostenlosen Ersteinschätzung, welche Rechte Sie sowohl gegen den Verkäufer als auch gegen den Hersteller geltend machen können. Ebenso klären wir für Sie die Kostenübernahme durch Ihre Privat-Rechtsschutzversicherung bzw. Verkehrsrechtsschutzversicherung ab - natürlich ebenso kostenlos!

Sprechen Sie uns gerne an!


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